Die Entstehung der Ammolithe

 

… was ist Zeit?

Kann man sich vorstellen, dass vor 220 mio. Jahren Ammoniten im Meer schwammen – lange bevor es Säugetiere gegeben hat?

Also sehr lange - vor Anbeginn unserer Zeiten und aller Wertigkeit – 

 

Wie kann man die Geschichte am besten beschreiben?

Zu dieser Zeit brach gerade unser Urkontinent (=Pangäa) auseinander und in dem Urmeer, der Thetys schwammen unsere Ammoniten, welche der Gattung Carnites floridus zugeordnet wurden. Bei den Ammoniten gab es um die 1500 verschiedene Arten und die Gesamtzahl der verschiedenen Lebensformen lag damals zwischen 30.000 und 40.000.

Was ist geschehen?

Vorerst überlebten die Ammoniten drei der fünf größten Massenaussterben der Erdgeschichte. 

Vor 360 mio. Jahren war der erste Einschnitt mit einem Verlust der halben Tierwelt zu verzeichnen. Hier wurde durch das Ereignis die Gattung der Amphibien entwickelt. Einen zweiten, noch viel größeren gab es an der Perm-Trias-Grenze, als es zum größten Massenaussterben der Geschichte kam. Es überlebten nur 5 % aller Wasserlebewesen und nur 34% der Landlebewesen. 

Sogar 1/3 aller Insekten starb aus. Dies war das einzige dokumentierte Massenaussterben von Insekten in unserer Erdgeschichte. 

Das dritte Massenaussterben liegt an der Trias-Jura-Grenze: Es starben 50 % bis 80 % aller Arten aus. Hierbei sogar fast alle Landwirbeltiere.

Ursachen für diese Katastrophen waren vermutlich Komenteneinschläge und Vulkanaktivitäten und dadurch bedingter Klimawandel, welche verheerende Auswirkungen auf die Ökosysteme hatten.

Nach dem dritten Ereignis, welches auf das Auseinanderbrechen der Pangäa zurückgeführt wird, treten auch unsere Ammolithe u. a. der Gattung der Carnites floridus angehörig sind – nicht mehr auf.

Aber diejenigen, die es überlebten, vermehrten sich und brachten eine noch größere Formenvielfalt hervor, welche die Frühere bei Weitem übertraf. 

Bei den ersten drei Ereignissen haben jeweils nur wenige Ammonitenarten überlebt, vor ca. 60 mio. Jahren starben sie dann aus. 

 

Alpenopal

Claudia Bäck und Florian Fischer

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